Dichtheitsprüfungen

Zum Nachweis der Dichtheit von Schächten oder Rohrleitungen, bieten wir Dichtheitsprüfungen durch bzw. zusammen mit unseren erfahrenen Kooperationspartnern an.

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Dichtheitsprüfungen von Schächten und Rohrleitungen

Sie wollen Ihrer Verpflichtung als Eigentümer nachkommen und die Dichtheit Ihrer Grundstücksentwässerungsanlage überprüfen lassen oder wurden von Ihrem Abwasserentsorger aufgefordert, die Dichtheit Ihrer Grundstücksentwässerungsanlage bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nachzuweisen, hierbei unterstützen wir Sie gerne.

Bitte beachten Sie, dass für die Dichtheitsprüfung i. d. R. aktuelle Entwässerungspläne erforderlich sind.

Die Dichtheitsprüfung erfolgt entsprechend der rechtlichen Vorgaben je nach Einbausituation vor Ort entweder mit Luft (Druckverlustmessung) oder Wasser (Wasserverlustmessung).

Ihre Vorteile / Leistungen

  • Nachweis (Prüfprotokoll) über die Dichtheit entsprechend der rechtlichen Vorgaben
  • Bei Bedarf oder auf Wunsch auch in Verbindung mit Kamerauntersuchung und Aufzeichnung

Fragen? Wir haben die Antworten!

Wann brauche ich eine Dichtheitsprüfung?

Entsprechend der rechtlichen Vorgaben sind Eigentümer verpflichtet ihre „Grundstücksentwässerungsanlage“ (alle Rohrleitungen und Schächte unter- bzw. außerhalb des Gebäudes) eigenverantwortlich 30 Jahre nach der Erstprüfung (seit 1985 im Rahmen der Errichtung zu erbringen) und dann wiederkehrend alle 20 Jahre auf Dichtheit überprüfen zu lassen.

Abweichend hiervon kann der Abwasserentsorger (i. d. R. Gemeinde oder Zweckverband) auch die Vorlage eines Dichtheitsnachweises verlangen, wenn an der Grundstücksentwässerungsanlage etwas geändert wird (z. B. aufgrund von Neubau, Umbau, Sanierung) oder Anzeichen dafür vorliegen, dass sie nicht mehr dicht oder beschädigt ist.

Warum ist eine Dichtheitsprüfung sinnvoll?

Abgesehen davon, dass durch undichte Entwässerungsanlagen fäkalienhaltiges Abwasser und andere Verunreinigungen in den Boden und damit ins Grundwasser gelangen können, kann das austretende Wasser auch zu Schäden an der Bausubstanz führen.

Neben dem klassischen Wasserschaden müssen hier auch Unterspülungen und Setzungen erwähnt werden, die ggf. sogar zu Unbewohnbarkeit des Gebäudes führen können.

Wie wird bei einer Dichtheitsprüfung vorgegangen?

Um den Zustand der Abwasserleitungen beurteilen und die Prüfinstrumente bzw. Dichtkissen einführen und korrekt platzieren zu können, ist je nach Alter, Material und Verschmutzungsgrad ggf. zunächst eine gründliche Reinigung erforderlich.

Anschließend erfolgt eine optische Inspektion mit der Kamera auf offensichtliche Beschädigungen (Rohrbrüche, Setzungen etc.).

Danach wird die eigentliche Dichtheitsprüfung mit Luft oder Wasser durchgeführt.

Wer ist für die Dichtheit der Grundstücksentwässerungsanlage verantwortlich?

Die Verantwortung liegt beim Eigentümer des Grundstücks.

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